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Auszeichnung/Zertifizierung der Kinderklinik im Klinikum Emden

Die Kinderklinik im Klinikum Emden hat das von verschiedenen
Fachverbänden vergebene Gütesiegel im Frühjahr 2012 erhalten.
Das  Siegel wird nur an diejenigen Kinderabteilungen und Kinderkliniken
 vergeben die die definierten Qualitätsstandards mindestens einhalten.


Bundestagsabgeordneten Marlene Rupprecht,
Mitglied der Kinderkommission,
Ansgar P. Wosnitza, Chefarzt der Kinderklinik im
Klinikum Emden
Garrelt Duin, Bundestagsabgeordneter


Das war ein besonderer Tag für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Emden: Chefarzt Ansgar P. Wosnitza nahm am Mittwoch, 19. Januar 2012 , im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin das Gütesiegel „Ausgezeichnet für Kinder“ aus den Händen der Bundestagsabgeordneten Marlene Rupprecht, Mitglied der Kinderkommission, entgegen.

Bei der hochkarätigen Presseveranstaltung waren auch Jochen Scheel, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), Prof. Dr. Werner Andler, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK), Prof. Dr. Dominik Schneider, Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ), Prof. Dr. Frank Höpner, Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie und Julia von Seiche, Vorsitzende des Aktionskomitees Kind und Krankenhaus (AKIK) anwesend. Unter den Gratulanten war außerdem der Bundestagsabgeordnete Garrelt Duin aus Hinte, der Ansgar P. Wosnitza für sein großes Engagement dankte. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn sie bestätigt, dass wir kranken Kindern eine optimale Versorgung bieten“, erklärt Ansgar P. Wosnitza.

Entwickelt wurde das Gütesiegel von einer bundesweiten Initiative verschiedener Fach- und Elterngesellschaften unter Federführung der GKinD. „Das Gütesiegel ist eine ausgezeichnete Hilfe für Eltern bei der Suche nach einer Qualitäts-Kinderklinik“, erklärte Marlene Rupprecht in Berlin. Dafür wurden dem Siegel Qualitätskriterien zu Grunde gelegt, die sich unter anderem auf personelle und fachliche Anforderungen, Organisation der Klinik, die räumliche und technische Ausstattung sowie die Sicherung der Ergebnisqualität beziehen. „Die ausgezeichneten Kliniken müssen zeigen, dass sie nicht nur eine gute Basisversorgung anbieten, sondern auch Netzwerke aufgebaut haben, die eine gute Versorgung von Kindern und Jugendlichen ermöglichen“, so die Bundestagsabgeordnete weiter.

Die Auszeichnung ist zwei Jahre gültig. Will eine Klinik sie behalten, muss sie sich erneut einer gründlichen Qualitätsprüfung unterziehen. Mehr als 160 Kliniken haben bis Ende 2011 an der Neubewertung teilgenommen. Die ersten 20 Kliniken, darunter auch die Kinderklinik Emden, wurden jetzt in Berlin ausgezeichnet.


v.r. Ansgar Wosnitza, Prof. Dr. Werner Andler, Ursula Pfrenger,
 Dr. Ralf Gittmanns, Prof. Dr. Frank Höpner

Vor kurzen waren nun zwei Vertreter der Bewertungskommission „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ zu Gast, um sich selbst ein Bild von der Emder Kinderklinik zu machen.

Prof. Dr. Dominik Schneider (Dortmund) und Jochen Scheel (Siegen), stellvertretender Vorstandsvorsitzender und ab 1. Januar 2013 Geschäftsführer der GKinD, zeigten sich bei ihrem rund zweistündigen Rundgang durch die MÁRA-Regenbogenstation beeindruckt von den  Räumlichkeiten und vor allem dem großen Engagement des Teams der Kinderklinik.

Insbesondere hoben sie die große Spendenbereitschaft der Bürger Emdens und Umgebung hervor, die eindrucksvoll zeige, wie sehr sich die Menschen für die wohnortnahe Versorgung von kranken Kindern einsetzten. In dieser Form gebe es das in Deutschland nur sehr selten.

Für den Chefarzt der Klinik, Ansgar P. Wosnitza, war der Besuch der Bewertungskommission sehr wichtig. „Wir haben uns sehr über den Besuch gefreut. Er zeigt, dass wir bundesweit wahrgenommen und geachtet werden“, erklärt Ansgar P. Wosnitza. Dass die beiden Gäste nur lobende Worte für die Klinik fanden, begeisterte ihn natürlich umso mehr: „Das motiviert uns natürlich, diese Arbeit weiter so engagiert fortzusetzen“.

Pro Jahr werden in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Emden rund 1600 Patienten stationär und etwa 2000 Patienten aus Emden und dem Umland betreut. Aber auch die Urlauberkinder der Nordseeinseln werden hier versorgt. „In der Betreuung von kranken Kindern ist für uns zum einen qualitativ-hochwertige medizinische Versorgung wichtig. Zum anderen möchten wir eine Atmosphäre schaffen, in der sich die kleinen Patienten in der für sie besonderen Situation wohl- und geborgen fühlen.  Das konnte im vergangenen Jahr mit der Umsetzung der MÁRA!-Regenbogenstation verwirklicht werden", so Wosnitza.